Das Olympia-Attentat 1972
Die XX. Olympischen Sommerspiele von 1972 in München sollten „heitere Spiele“ werden, Spiele im Grünen und Spiele der kurzen Wege. Doch ein Attentat zerstörte die Atmosphäre grundlegend.
Mit dem Lebensgefühl der 70er Jahre wollte man ein großes gemeinsames, friedliches Nationenfest feiern. Dies gelang sehr gut: Sportler, Besucher und Münchner waren begeistert von der Stimmung und den Veranstaltungen.
Am Morgen des 5. September 1972 erwachte die Welt und sie war anders – in der Nacht war eine palästinensische Terrorgruppe ins Olympische Dorf eingedrungen und hatte mit Waffengewalt Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft als Geiseln genommen.
Wie die nächsten 24-Stunden die Olympiade, München und die Welt veränderten, bis in die heutige Zeit hinein und welche Spuren heute noch zu finden sind und wie man den Opfern gedenkt, werden wir auf unserem Spaziergang erfahren. Außerdem versuchen wir die Stimmung und deren abrupten Bruch nachzuempfinden.
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Das sagen andere über uns:
Liebe Frau Finkenzeller,
Ihre Führung vom 20. 10. 24 hat mich sehr beeindruckt. Sie war anschaulich und informativ, und hat mir als Münchnerin, die diese Zeit erlebt hat, sehr anschaulich die Geschehnisse wieder ins Gedächtnis gerufen.
Besonders die Hintergrundinformationen haben mich beeindruckt., denn damals war man von diesem Terrorüberfall geschockt, hat über die Hintergründe nichts erfahren, aber auch nicht nachgefragt.
U-Bahn: Olympiazentrum, Ausgang Olympisches Dorf, oberirdisch
1,5 Stunden